Malen wir doch mal das düstere Bild an die Wand - wehe ich behalte Recht damit.
Im ersten Schritt werden die guten Fachabteilungen aus den umliegenden Häusern gezogen und in Kleve zentralisiert, in einem weiteren Schritt werden die Überreste der Häuser als defizitäre Brocken dargestellt.
Nun kann man, auch sachlich richtig, die Schließung begründen und im nördlichen Kreis Kleve ein Kreiskrankenhaus bauen. Und wo wirds gebaut, in Kleve!
Aber da könnte der Wirt die Rechnung ohne den Gast gemacht haben, der mündige Bürger ist sich Seiner Wahlmöglichkeit schon bewußt und dann fahren wir halt nach Emmerich oder Geldern!
Und wofür - für ein krankes Gesundheitssystem mit einem noch schlechteren Hauptgeschäftsführer!
Ich finde es nicht gut - wir sehen uns auf der Strasse!
Hier gehts weiter zur Koordination: http://prowah.de/
Surreal - auch egal - nicht egal
Egal ist 88 - Lokales und Linuxiges
Sonntag, 26. Februar 2012
Donnerstag, 9. Februar 2012
Ryanair mit neuer Basis in Ungarn - auch Ziele für Weeze?
Heute berichtet NZZ dass der irische Billigflieger Ryanair von der Pleite des nationalen Flugunternehmens Malev in Ungarn profitieren und mit Dumpingpreisen den Konkurrenten WizzAir aus dem Markt drängen will.
Bereits in der nächsten Woche soll die neue Basis bezogen werden, von Budapest aus werden dann 32 Ziele angeflogen. Im Hintergrund rauschen Gerüchte über staatliche Förderungen und extreme Preisnachlässe des Flughafenbetreibers durch den Nachrichtenticker - es bleibt abzuwarten was davon Wahr ist.
Es bleibt abzuwarten ob das niederrheinische Drehkreuz Weeze von dieser Entwicklung die eine oder andere Landung abbekommt, buchbar ist die Verbindung im Moment nicht. Aber das wäre doch auch was für WizzAir - oder?
Bereits in der nächsten Woche soll die neue Basis bezogen werden, von Budapest aus werden dann 32 Ziele angeflogen. Im Hintergrund rauschen Gerüchte über staatliche Förderungen und extreme Preisnachlässe des Flughafenbetreibers durch den Nachrichtenticker - es bleibt abzuwarten was davon Wahr ist.
Es bleibt abzuwarten ob das niederrheinische Drehkreuz Weeze von dieser Entwicklung die eine oder andere Landung abbekommt, buchbar ist die Verbindung im Moment nicht. Aber das wäre doch auch was für WizzAir - oder?
Sonntag, 15. Januar 2012
Skobbler oder Google Maps - Navigation mit Android
Nicht zuletzt Googles Androhung das Material aus dem Kartendienst Maps unter bestimmten Voraussetzungen kostenpflichtig zur Verfügung zu stellen hat mich bewegt nach neuen, freien Alternativen zu Google Maps zu suchen. In der Vergangenheit habe ich mir AndNav 2 angeschaut, dessen Entwicklung ist aber leider eingeschlafen.
Installationsgrundlage ist mein HTC Desire GSM mit CyanogenMod 7.1 (Android 2.3).
Eine dieser freien Alternativen schien, auf den ersten Blick, Skobbler zu sein. Skobbler nutzt das Kartenwerk aus OpenstreetMaps für die Navigation. Die Datenmenge ist hier, auf dem "platten Land" Ausreichend aber nicht Vollständig, es fehlen, neben den Geschwindigkeiten, Strassen und zum Teil ganze Neubaugebiete. Nun mag letzteres dem Basisdienst OpenStreetMaps geschuldet sein dessen Daten durch viele fleißige Helfer generiert werden, die können nicht immer und überall sein.
Die Routenberechnung dauert bei Skobbler um einiges länger gegenüber der Google-Navigation, ebenso das Berechnen von Ausweich- oder Alternativrouten. Und damit haben wir auch schon die wesentlichen Nachteile abgearbeitet, kommen wir nun zu den Gründen warum Skrobbler, auch auf den zweiten Blick, weiter auf meinem Android-Handy verbleibt.
Die Sprachausgabe von Skobbler ist um einiges klarer und Verständlicher und, sind Geschwindigkeitsbegrenzungen bekannt, werden diese auf der Karte angezeigt, wahlweise kann bei Überschreitung der Geschwindigkeit, eine Sprachausgabe erfolgen. Diese beiden Leistungsmerkmale machen Skobbler zum Programm der Wahl wenn ich in unbekanntes Terrain vorstoße und mich halbwegs Blind auf die Navigation verlasse.
Installationsgrundlage ist mein HTC Desire GSM mit CyanogenMod 7.1 (Android 2.3).
Eine dieser freien Alternativen schien, auf den ersten Blick, Skobbler zu sein. Skobbler nutzt das Kartenwerk aus OpenstreetMaps für die Navigation. Die Datenmenge ist hier, auf dem "platten Land" Ausreichend aber nicht Vollständig, es fehlen, neben den Geschwindigkeiten, Strassen und zum Teil ganze Neubaugebiete. Nun mag letzteres dem Basisdienst OpenStreetMaps geschuldet sein dessen Daten durch viele fleißige Helfer generiert werden, die können nicht immer und überall sein.
Die Routenberechnung dauert bei Skobbler um einiges länger gegenüber der Google-Navigation, ebenso das Berechnen von Ausweich- oder Alternativrouten. Und damit haben wir auch schon die wesentlichen Nachteile abgearbeitet, kommen wir nun zu den Gründen warum Skrobbler, auch auf den zweiten Blick, weiter auf meinem Android-Handy verbleibt.
Die Sprachausgabe von Skobbler ist um einiges klarer und Verständlicher und, sind Geschwindigkeitsbegrenzungen bekannt, werden diese auf der Karte angezeigt, wahlweise kann bei Überschreitung der Geschwindigkeit, eine Sprachausgabe erfolgen. Diese beiden Leistungsmerkmale machen Skobbler zum Programm der Wahl wenn ich in unbekanntes Terrain vorstoße und mich halbwegs Blind auf die Navigation verlasse.
Freitag, 13. Januar 2012
Katholische Kliniken im Kreis Kleve - Reduzierung des Personals
In nahezu allen Bereichen der Wirtschaft bedeutet eine Fusion für das Personal nur eines, Stellenabbau und weniger Gehalt. Auch wenn Kommunen und Kreis Kleve es gerne anders sehen würden, beim Zweckverbund KKiKK sieht die Welt nicht anders aus.
Nachdem zum Jahresbeginn die gynäkologischen Fachabteilungen in Kleve zentralisiert wurden stehen nun die nächsten Schritte ins Haus, vielmehr in die Häuser.
Im St. Nikolaus Hospital Kalkar bleiben die ersten Mitarbeiter unbezahlt zu Hause, in den anderen drei Kliniken werden Zeitverträge nicht verlängert oder gewandelt. "Alle Sparmaßnahmen stehen auf dem Prüfstand", so der Kevelaerer Geschäftsführer, selbst der Neubau am Klever Krankenhaus für etwa 35 Millionen Euro.
Nachtrag vom 14.01.2012: Derweil stehen schon Schließungen von kompletten Einrichtungen zur Debatte und auch die politische Führung im Kreis Kleve lässt erste, leide, Töne verlauten.
Nachdem zum Jahresbeginn die gynäkologischen Fachabteilungen in Kleve zentralisiert wurden stehen nun die nächsten Schritte ins Haus, vielmehr in die Häuser.
Im St. Nikolaus Hospital Kalkar bleiben die ersten Mitarbeiter unbezahlt zu Hause, in den anderen drei Kliniken werden Zeitverträge nicht verlängert oder gewandelt. "Alle Sparmaßnahmen stehen auf dem Prüfstand", so der Kevelaerer Geschäftsführer, selbst der Neubau am Klever Krankenhaus für etwa 35 Millionen Euro.
Nachtrag vom 14.01.2012: Derweil stehen schon Schließungen von kompletten Einrichtungen zur Debatte und auch die politische Führung im Kreis Kleve lässt erste, leide, Töne verlauten.
Donnerstag, 12. Januar 2012
Libre-Office und Nautilus Starter für Unity Leiste - deutsche Anpassungen
Unity ist die von Canonical entwickelte Arbeitsumgebung welche seit April 2011 in den Ubuntuversionen voreingestellt ist. Unity ist umstritten, zweifelsohne, Unity ist keine eigene Desktopumgebung - es ist nur eine auf Gnome basierende Umgebung. Unity bleibt aber auch der Standard bei Ubuntu, Ausblicke auf Ubuntu-TV lassen keinen zweifel offen.
Die Starter der linken Leiste bieten die Möglichkeit der angepassten Schaltflächen, wie unter AskUbuntu beschrieben. Für den LibreOffice Launcher hier die deutsche Variante:
X-Ayatana-Desktop-Shortcuts=Dokumente;Präsentationen;Tabellen;Formeln;Zeichnungensowie die deutsche Anpassung für den Nautilus-Launcher:
[Dokumente Shortcut Group]
Name=Dokumente
Exec=libreoffice -writer %U
TargetEnvironment=Unity
[Präsentationen Shortcut Group]
Name=Präsentationen
Exec=libreoffice -impress %U
TargetEnvironment=Unity
[Tabellen Shortcut Group]
Name=Tabellen
Exec=libreoffice -calc %U
TargetEnvironment=Unity
[Formeln Shortcut Group]
Name=Formeln
Exec=libreoffice -math %U
TargetEnvironment=Unity
[Zeichnungen Shortcut Group]
Name=Zeichnungen
Exec=libreoffice -draw %U
TargetEnvironment=Unity
X-Ayatana-Desktop-Shortcuts=Dokumente;Musik;Bilder;Videos;Downloads
[Videos Shortcut Group]
Name=Videos
Exec=nautilus Videos
TargetEnvironment=Unity
[Dokumente Shortcut Group]
Name=Dokumente
Exec=nautilus Dokumente
TargetEnvironment=Unity
[Musik Shortcut Group]
Name=Musik
Exec=nautilus Musik
TargetEnvironment=Unity
[Bilder Shortcut Group]
Name=Bilder
Exec=nautilus Bilder
TargetEnvironment=Unity
[Downloads Shortcut Group]
Name=Downloads
Exec=nautilus Downloads
TargetEnvironment=Unity
Sonntag, 1. Januar 2012
Prey - Wo zur Hölle ist mein Mobilcomputer
Egal ob Android Tablet, Android Smartphone oder Mobilcomputer mit Windows, MacOS oder Linux - allen Geräten fehlt ein räumlicher Diebstahlschutz - was primär der Mobilität geschuldet ist.
Apple erwartet bereits beim Kauf des iPhone eine Registrierung und bietet über diesen Weg eine Aufspür- und Sperrfunktion des mobilen Alleskönners. Android bringt "ab Werk" einen derartigen Schutz nicht mit, Windows und Linux ebenfalls nicht.

Ab diesem Punkt kommt die OpenSource Software Prey(Prey-Webseite) ins Spiel. Diese Software bietet, in Verbindung mit einem Webportal, diverse Möglichkeiten einem Langfinger das Leben schwer zu machen. Entwendete Geräte können gesperrt werden, eingebaute Webcams machen bereitwillig heimlich Bilder des Delinquenten und ein akustischer Alarm lenkt die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf eben jenen.
Nach dem Download des Client, für Android Geräte über den Market Place erhältlich, und der Installation muss entweder ein Benutzer angelegt oder ein bestehender Benutzer verwendet werden. Nun meldet sich das Gerät am Webportal an und kann überwacht werden. Ein kleiner Daemon verbindet sich in konfigurierbaren Abständen mit dem Webportal, ist das Gerät als vermisst gemeldet werden die vorgegeben Aktionen ausgeführt und ein Report gesendet.
Alle Funktionen können, für jedes Gerät individuell, vom Webportal gesteuert werden, die Benutzung von drei Endgeräten ist in der Basisversion kostenfrei.
Apple erwartet bereits beim Kauf des iPhone eine Registrierung und bietet über diesen Weg eine Aufspür- und Sperrfunktion des mobilen Alleskönners. Android bringt "ab Werk" einen derartigen Schutz nicht mit, Windows und Linux ebenfalls nicht.

Ab diesem Punkt kommt die OpenSource Software Prey(Prey-Webseite) ins Spiel. Diese Software bietet, in Verbindung mit einem Webportal, diverse Möglichkeiten einem Langfinger das Leben schwer zu machen. Entwendete Geräte können gesperrt werden, eingebaute Webcams machen bereitwillig heimlich Bilder des Delinquenten und ein akustischer Alarm lenkt die Aufmerksamkeit der Umstehenden auf eben jenen.
Nach dem Download des Client, für Android Geräte über den Market Place erhältlich, und der Installation muss entweder ein Benutzer angelegt oder ein bestehender Benutzer verwendet werden. Nun meldet sich das Gerät am Webportal an und kann überwacht werden. Ein kleiner Daemon verbindet sich in konfigurierbaren Abständen mit dem Webportal, ist das Gerät als vermisst gemeldet werden die vorgegeben Aktionen ausgeführt und ein Report gesendet.
Alle Funktionen können, für jedes Gerät individuell, vom Webportal gesteuert werden, die Benutzung von drei Endgeräten ist in der Basisversion kostenfrei.
Montag, 26. Dezember 2011
Katholische Kliniken im Kreis Kleve - Zentralisierung der Fachabteilungen
Die Fusion der Krankenhäuser in Goch, Kalkar, Kevelaer und Kleve zu den Katholischen Kliniken im Kreis Kleve hat bei der Patientenversorgung, abgesehen von der Zentralisierung der Küchen, der Apotheken und den reisenden Fachärzten, keine großen Auswirkungen gezeigt, zumindest bis Ende 2011 nicht.
Jetzt ändert sich die Situation. Im ersten Schritt werden die geburtshilflichen Abteilungen Goch und Kleve in Kleve zusammen gelegt, der in Goch geborene Bürger stirbt aus. Folgen wird die gynäkologische Abteilung.
Der Landfunk erzählt bereits die nächsten Schritte:
Goch bleibt Brustzentrum und onkologische Fachklinik. Nebenher wird die operative Chirurgie von Kleve nach Goch verlegt und die Pulmologie ausgebaut.
Im Krankenhaus Kleve wird die Küche zum 01.01.2012 geschlossen, die Patientenversorgung ebenfalls über die Zentralküche gesichert. Die Kardiologie hat bereits heute einen hohen Stellenwert und wird diesen behalten, die Neurochirurgie soll ausgebaut werden. Eine neue Intensiv- und Dialysestation sind bereits vorhanden. Wenn das Geld zur Verfügung steht soll im bestehenden Klinikpark ein Neubau entstehen der das betuchte Gebäude ablöst.
Kevelaer bleibt Fachkrankenhaus für Gefäßerkrankungen und neurologische Erkrankungen wie der klassische Schlaganfall.
Das Krankenhaus in Kalkar wird psychiatrische Fachklinik.
Diese Gerüchte halten sich hartnäckig - es bleibt abzuwarten wie es weiter geht, eines steht bereits heute fest, die Wege werden bestimmt nicht kürzer!
Jetzt ändert sich die Situation. Im ersten Schritt werden die geburtshilflichen Abteilungen Goch und Kleve in Kleve zusammen gelegt, der in Goch geborene Bürger stirbt aus. Folgen wird die gynäkologische Abteilung.
Der Landfunk erzählt bereits die nächsten Schritte:
Goch bleibt Brustzentrum und onkologische Fachklinik. Nebenher wird die operative Chirurgie von Kleve nach Goch verlegt und die Pulmologie ausgebaut.
Im Krankenhaus Kleve wird die Küche zum 01.01.2012 geschlossen, die Patientenversorgung ebenfalls über die Zentralküche gesichert. Die Kardiologie hat bereits heute einen hohen Stellenwert und wird diesen behalten, die Neurochirurgie soll ausgebaut werden. Eine neue Intensiv- und Dialysestation sind bereits vorhanden. Wenn das Geld zur Verfügung steht soll im bestehenden Klinikpark ein Neubau entstehen der das betuchte Gebäude ablöst.
Kevelaer bleibt Fachkrankenhaus für Gefäßerkrankungen und neurologische Erkrankungen wie der klassische Schlaganfall.
Das Krankenhaus in Kalkar wird psychiatrische Fachklinik.
Diese Gerüchte halten sich hartnäckig - es bleibt abzuwarten wie es weiter geht, eines steht bereits heute fest, die Wege werden bestimmt nicht kürzer!
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