Surreal - auch egal - nicht egal
Egal ist 88 - Lokales und Linuxiges
Donnerstag, 26. April 2012
Samstag, 7. April 2012
Fujitsu Lifebook AH 530 mit OpenSUSE 12.1
Im letzten Jahr habe ich mir das Lifebook AH 530 von Fujitsu gekauft und ein Ubuntu 11.04 installiert. Mit Unity konnte ich mich nie richtig Anfreunden, die Gnome Shell war auch nur ein Kompromiss. Als KDE Nutzer musste ich mir spätestens, nach der Ankündigung dass Canonical aus dem KDE Projekt aussteigt, eine neue Distribution suchen - ich mag nicht auf KDE verzichten wollen.
Auf dem Lifebook verrichtet nun ein OpenSUSE 12.1 (64 Bit) mit KDE 4.7 seinen Dienst, ein zwischenzeitliches Update KDE 4.8 war weniger Erfolgreich. Leider, und da geht mein Blick in Richtung Entwickler, macht Kontact in Verbindung mit den Google Diensten keinen Spass - da fehlt noch einiges für eine stabile Lösung. Da ich unter Ubuntu und Windows Thunderbird nutze macht mir das nicht viel aus - bis auf die fehlende Terminübersicht im Uhr-Widget.
Die Hardwarunterstützung ist Problemlos, alles funktioniert Out-off-the-Box. Gefühlt hält das Akku mit OpenSUSE länger wie mit Ubuntu. Nach dem Aufwecken aus dem Suspend Modus gibt es ab und an mal ein Problem, hatte ich unter Ubuntu aber auch.
Auf meinem Desktop verrichtet derweil Sabayone Linux mit KDE 4.7 (32 Bit) seinen Dienst - auch diese Distribution hat etwas in mir geweckt. Hier macht Kontact mir Google keinen wirklichen Sinn - es scheint wirklich an KDE und Akonadi selbst zu liegen. Das Uhr-Widget zeigt zwar die Termine an, Mail funktioniert auch, aber permanent hat Akonadi ein Anmeldeproblem.
Auf dem Lifebook verrichtet nun ein OpenSUSE 12.1 (64 Bit) mit KDE 4.7 seinen Dienst, ein zwischenzeitliches Update KDE 4.8 war weniger Erfolgreich. Leider, und da geht mein Blick in Richtung Entwickler, macht Kontact in Verbindung mit den Google Diensten keinen Spass - da fehlt noch einiges für eine stabile Lösung. Da ich unter Ubuntu und Windows Thunderbird nutze macht mir das nicht viel aus - bis auf die fehlende Terminübersicht im Uhr-Widget.
Die Hardwarunterstützung ist Problemlos, alles funktioniert Out-off-the-Box. Gefühlt hält das Akku mit OpenSUSE länger wie mit Ubuntu. Nach dem Aufwecken aus dem Suspend Modus gibt es ab und an mal ein Problem, hatte ich unter Ubuntu aber auch.
Auf meinem Desktop verrichtet derweil Sabayone Linux mit KDE 4.7 (32 Bit) seinen Dienst - auch diese Distribution hat etwas in mir geweckt. Hier macht Kontact mir Google keinen wirklichen Sinn - es scheint wirklich an KDE und Akonadi selbst zu liegen. Das Uhr-Widget zeigt zwar die Termine an, Mail funktioniert auch, aber permanent hat Akonadi ein Anmeldeproblem.
Gegen Fracking im Kreis Kleve
"Fracking" ist eine umstrittene technische Methode an Schiefergas zu gelangen. Über weite Teile von Deutschland verteilt gibt es Schieferschichten in denen, tief in den Gesteinsporen, Erdags, das Schiefergas, gebunden ist. Um das Gas aus dem Gestein zu lösen wird Wasser mit hohem Druck in die tiefliegenden Schichten gepresst.
Neben dem Wasser werden, für eine effektive Förderung, Substanzen wie die Salz- und Ameisensäure zugemischt; ein hochgiftiger Cocktail entsteht. Ist die Lagerstätte ausgebeutet sinkt der Druck im Erdreich ab, der Cocktail strömt zurück. Erfahrungen in den USA haben gezeigt dass es zwingend nötig ist, den Cocktail aus Wasser und Säure in eigenen Lagerstätten aufzufangen; eine Endlösung ist auch hierfür nicht in Sicht.
Zusätzlich zu den direkten Umweltschäden steht "Fracking" im Verdacht Erdbeben auszulösen. Es wird wieder nur eine Teillösung zulasten der folgenden Generationen geschaffen; zugunsten der heutigen Industrie.
Nun veröffentlichte die Rheinische Post am 04.04.2012 einen Artikel wonach Fracking auch im Kreis Kleve ein Thema wird. Das zur Aufsuchung frei gegebene Feld Saxon 1 beinhaltet nahezu den gesamten Kreis Kleve, keiner, so Kreispressesprecher Eduard Großkämper, wisse wo genau was gemacht werde soll. Eben dieses Vorgehen ist typisch für die Gaskonzerne, erst einen Claim abstecken und zum letzt möglichen Zeitpunkt genaue Angaben machen, am liebsten erst dann wenn ein Einspruch keinen Sinn mehr hat.
Dienstag, 20. März 2012
Problemkinder sind keine Schwerverbrecher
Das Gelände des Altenheim Borgardtshof im Stadtteil Pfalzdorf soll ein Heim für Problemkinder bekommen. Die derzeitige Heimat in Bedburg-Hau wird den Anforderungen nicht mehr Gerecht. In einem ersten Schritt plant der Betreiber "Kaiserswerther Diakonie" die Einrichtung einer Gruppe mit sieben Jugendlichen. Auf jeden Jugendlichen käme ein Betreuer, so Wolfram Scharenberg, Pressesprecher der Diakonie. Die Jugendlichen sind auch jetzt schon 24 Stunden betreut, sie sind durch Schuleschwänzen und Klauen straffällig geworden, also kein Schwerverbrecher.
Im direkten Umfeld haben sich die ersten Bürger gegen diese Einrichtung und eine Verlegung der 23 Altenheimplätze ausgesprochen, in einer Unterschriftenaktion wurde bereits 300 Unterschriften gesammelt.
In meinen Augen gehören diese Problemkinder in unsere Gesellschaft und nicht an den Rand - wir können Probleme nicht immer nur anderen Zumuten sondern müssen auch mal dafür einstehen.
Im direkten Umfeld haben sich die ersten Bürger gegen diese Einrichtung und eine Verlegung der 23 Altenheimplätze ausgesprochen, in einer Unterschriftenaktion wurde bereits 300 Unterschriften gesammelt.
In meinen Augen gehören diese Problemkinder in unsere Gesellschaft und nicht an den Rand - wir können Probleme nicht immer nur anderen Zumuten sondern müssen auch mal dafür einstehen.
Sonntag, 26. Februar 2012
Umbau der Kliniklandschaft Niederrhein
Malen wir doch mal das düstere Bild an die Wand - wehe ich behalte Recht damit.
Im ersten Schritt werden die guten Fachabteilungen aus den umliegenden Häusern gezogen und in Kleve zentralisiert, in einem weiteren Schritt werden die Überreste der Häuser als defizitäre Brocken dargestellt.
Nun kann man, auch sachlich richtig, die Schließung begründen und im nördlichen Kreis Kleve ein Kreiskrankenhaus bauen. Und wo wirds gebaut, in Kleve!
Aber da könnte der Wirt die Rechnung ohne den Gast gemacht haben, der mündige Bürger ist sich Seiner Wahlmöglichkeit schon bewußt und dann fahren wir halt nach Emmerich oder Geldern!
Und wofür - für ein krankes Gesundheitssystem mit einem noch schlechteren Hauptgeschäftsführer!
Ich finde es nicht gut - wir sehen uns auf der Strasse!
Hier gehts weiter zur Koordination: http://prowah.de/
Im ersten Schritt werden die guten Fachabteilungen aus den umliegenden Häusern gezogen und in Kleve zentralisiert, in einem weiteren Schritt werden die Überreste der Häuser als defizitäre Brocken dargestellt.
Nun kann man, auch sachlich richtig, die Schließung begründen und im nördlichen Kreis Kleve ein Kreiskrankenhaus bauen. Und wo wirds gebaut, in Kleve!
Aber da könnte der Wirt die Rechnung ohne den Gast gemacht haben, der mündige Bürger ist sich Seiner Wahlmöglichkeit schon bewußt und dann fahren wir halt nach Emmerich oder Geldern!
Und wofür - für ein krankes Gesundheitssystem mit einem noch schlechteren Hauptgeschäftsführer!
Ich finde es nicht gut - wir sehen uns auf der Strasse!
Hier gehts weiter zur Koordination: http://prowah.de/
Donnerstag, 9. Februar 2012
Ryanair mit neuer Basis in Ungarn - auch Ziele für Weeze?
Heute berichtet NZZ dass der irische Billigflieger Ryanair von der Pleite des nationalen Flugunternehmens Malev in Ungarn profitieren und mit Dumpingpreisen den Konkurrenten WizzAir aus dem Markt drängen will.
Bereits in der nächsten Woche soll die neue Basis bezogen werden, von Budapest aus werden dann 32 Ziele angeflogen. Im Hintergrund rauschen Gerüchte über staatliche Förderungen und extreme Preisnachlässe des Flughafenbetreibers durch den Nachrichtenticker - es bleibt abzuwarten was davon Wahr ist.
Es bleibt abzuwarten ob das niederrheinische Drehkreuz Weeze von dieser Entwicklung die eine oder andere Landung abbekommt, buchbar ist die Verbindung im Moment nicht. Aber das wäre doch auch was für WizzAir - oder?
Bereits in der nächsten Woche soll die neue Basis bezogen werden, von Budapest aus werden dann 32 Ziele angeflogen. Im Hintergrund rauschen Gerüchte über staatliche Förderungen und extreme Preisnachlässe des Flughafenbetreibers durch den Nachrichtenticker - es bleibt abzuwarten was davon Wahr ist.
Es bleibt abzuwarten ob das niederrheinische Drehkreuz Weeze von dieser Entwicklung die eine oder andere Landung abbekommt, buchbar ist die Verbindung im Moment nicht. Aber das wäre doch auch was für WizzAir - oder?
Sonntag, 15. Januar 2012
Skobbler oder Google Maps - Navigation mit Android
Nicht zuletzt Googles Androhung das Material aus dem Kartendienst Maps unter bestimmten Voraussetzungen kostenpflichtig zur Verfügung zu stellen hat mich bewegt nach neuen, freien Alternativen zu Google Maps zu suchen. In der Vergangenheit habe ich mir AndNav 2 angeschaut, dessen Entwicklung ist aber leider eingeschlafen.
Installationsgrundlage ist mein HTC Desire GSM mit CyanogenMod 7.1 (Android 2.3).
Eine dieser freien Alternativen schien, auf den ersten Blick, Skobbler zu sein. Skobbler nutzt das Kartenwerk aus OpenstreetMaps für die Navigation. Die Datenmenge ist hier, auf dem "platten Land" Ausreichend aber nicht Vollständig, es fehlen, neben den Geschwindigkeiten, Strassen und zum Teil ganze Neubaugebiete. Nun mag letzteres dem Basisdienst OpenStreetMaps geschuldet sein dessen Daten durch viele fleißige Helfer generiert werden, die können nicht immer und überall sein.
Die Routenberechnung dauert bei Skobbler um einiges länger gegenüber der Google-Navigation, ebenso das Berechnen von Ausweich- oder Alternativrouten. Und damit haben wir auch schon die wesentlichen Nachteile abgearbeitet, kommen wir nun zu den Gründen warum Skrobbler, auch auf den zweiten Blick, weiter auf meinem Android-Handy verbleibt.
Die Sprachausgabe von Skobbler ist um einiges klarer und Verständlicher und, sind Geschwindigkeitsbegrenzungen bekannt, werden diese auf der Karte angezeigt, wahlweise kann bei Überschreitung der Geschwindigkeit, eine Sprachausgabe erfolgen. Diese beiden Leistungsmerkmale machen Skobbler zum Programm der Wahl wenn ich in unbekanntes Terrain vorstoße und mich halbwegs Blind auf die Navigation verlasse.
Installationsgrundlage ist mein HTC Desire GSM mit CyanogenMod 7.1 (Android 2.3).
Eine dieser freien Alternativen schien, auf den ersten Blick, Skobbler zu sein. Skobbler nutzt das Kartenwerk aus OpenstreetMaps für die Navigation. Die Datenmenge ist hier, auf dem "platten Land" Ausreichend aber nicht Vollständig, es fehlen, neben den Geschwindigkeiten, Strassen und zum Teil ganze Neubaugebiete. Nun mag letzteres dem Basisdienst OpenStreetMaps geschuldet sein dessen Daten durch viele fleißige Helfer generiert werden, die können nicht immer und überall sein.
Die Routenberechnung dauert bei Skobbler um einiges länger gegenüber der Google-Navigation, ebenso das Berechnen von Ausweich- oder Alternativrouten. Und damit haben wir auch schon die wesentlichen Nachteile abgearbeitet, kommen wir nun zu den Gründen warum Skrobbler, auch auf den zweiten Blick, weiter auf meinem Android-Handy verbleibt.
Die Sprachausgabe von Skobbler ist um einiges klarer und Verständlicher und, sind Geschwindigkeitsbegrenzungen bekannt, werden diese auf der Karte angezeigt, wahlweise kann bei Überschreitung der Geschwindigkeit, eine Sprachausgabe erfolgen. Diese beiden Leistungsmerkmale machen Skobbler zum Programm der Wahl wenn ich in unbekanntes Terrain vorstoße und mich halbwegs Blind auf die Navigation verlasse.
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